Kurzbericht: LAVERDA Club Italia Treffen vom Juli 2005
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LAVERDA Club Italia (3C Moto) Treffen bei San Giorgio di Perlena (I) vom 22. - 24. Juli 2005 Jörg Strehler hatte schon früh für dieses Treffen Werbung gemacht und war bereits letztes Jahr auf dieser Veranstaltung. Zusätzlich hat 3C Moto für den Freitag ein Training auf der neuen Rennstrecke "Adria Raceway" ca. 80 km südlich von Venedig auf dem Po-Delta organisiert. Dies war genau das "Zückerli", welches den Präsi Urs dazu brachte, sich mit Ruedi Grathwohl zusammen über Jörg anzumelden. Aber schon bei der weiteren Anfahrt nach Chiasso hatte die Kupplung wieder die Arbeit verweigert. Durch pausenloses Pumpen mit dem Kupplungspedal konnte diese aber jeweils wieder reanimiert werden. Also entwickelte sich die ganze Fahrt fast wie ein Trett-Auto-Ausflug! ;-)
Später dann gab es auf der Autobahn zwischen Mailand und Verona noch so einen Stau von ca. 40 km Länge. Ruedi quälte sich zwischen den Autos durch, Urs nahm Streckenweise eine Alternativroute über die Landstrasse. Das Rad ausgebaut, der Mann vom Reifenservice sollte bald kommen, hiess es... leider hatte dieser ein anderes Programm und dank Vermittlung von Jörg halfen uns ein paar nette Italiener aus und brachten das Rad von Ruedi ausserhalb in die Reparatur, so bekam Ruedi sein Rad wenig später schon zurück und war dann ab ca. 11 Uhr auch bereit für das Training. Urs war derweil schon draussen auf der Piste und schaute sich mal um, wo die Strecke so lang geht. Die Rennstrecke ist recht kurvig und hat keine langen Geraden, passt also von der Streckenführung sehr gut für die Zané-LAVERDA's.
Inzwischen sind sehr viele Laverdafahrer und Motos eingetroffen und es machten sich sicherlich so 50 LAVERDA’s bereit für den Einsatz am Nachmittag auf der Rennstrecke. Viele schöne und optimierte 750'ger Zané Modelle, aber auch etliche mit ihren LAVERDA’s aus der Breganze-Ära schrieben sich für die Fahrten ein. Das www.laverdacorse.it -Team um Piero Laverda brachte viele Schmankerl mit wie: Bei den Fahrten zeigte sich, dass auf der Strecke die Zané-Modelle mit Abstand die schnellsten waren. Aber vermutlich sind die Fahrer der alten kostbaren Renner oder der strassenzugelassenen Breganze Modelle einfach etwas vorsichtiger und wollten jegliches Risiko für einen Ausrutscher vermeiden. Am Abend wurde dann zusammen gepackt und der ganze Tross verschob sich individuell nach Breganze. Hier traff sich eine grössere Gruppe dann zum Nachtessen in der Pizzeria alla Venezia in Schiavon. Auch Ruedi hat dann trotz heftigstem Platzregen das Lokal doch noch gefunden. Das Essen selber war lecker und recht günstig. Anschlissend fuhren wir noch die ca. 20 km nach San Giorgo di Perlana, wo in der Sporthalle die von 3C Moto organisierte schöne Ausstellung präsentiert wurde. Wir konnten den Bus hier abstellen und für Camping standen hier auch WC's und Duschen zur Verfügung.
Am Samstag Morgen fuhren wir zuerst die 5 km nach Breganze, wo auf der Piazza alle LAVERDA’s und ihre Fahrer begeistert empfangen wurden. Hier schrieb man sich für das Treffen ein, bekam wieder ein T-Shirt und einen Apéro. Genüsslich konnte das Treiben begutachtet werden. Piero Laverda wurde von Presse und Fernsehen umlagert und durfte Interviews geben. Mit etwas Verspätung verschob dann der ganze Tross zu Cantina Beato Bartolomeo, wo nach einer Führung durch die Weinkellerei und den Betrieb ein leckeres Mittagessen auf uns wartete. Am Sonntag war dann die Ausstellung noch für Besucher mit Motos aller Marken und Gattungen geöffnet, es wurde wieder eine gemeinsame Ausfahrt angeboten. Das Treffen selber ging dann mit einem Mittagessen in Salcedo auf einem bestehenden Festplatz zu Ende. Natürlich reisten einige der Teilnehmer, welche zu Teil doch längere Rückfahrten vor sich hatten, bereits am Vormittag ab. Auch die Kameraden vom LCS machten sich dann gruppenweise oder auch individuell auf die Rückfahrt. Der Präsi Urs fuhr mit dem lädierten Bus so um 15:30 los und via Trento Ofenpass Flüela war er so gegen 22:30 zuhause. Ein wunderschöner LAVERDA-Anlass ist damit auch wieder bereits Geschichte. Ich bin mir sicher, viele der Teilnehmer kommen auch nächstes Jahr wieder. Denn die Gegend, die Freude und Freunde, rund um unsere Marke, ist wohl nirgends intensiver zu spüren und erleben wie in der Geburts-Region von Laverda. |