November 2005
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Laverda 750S Edelbiker: Roger Gadient
Ein sehr schönes Beispiel für einen handwerklich sehr gut gemachten und über
alles gesehen, wirklich gelungenen Umbau einer doch eher seltenen Zané-
Laverda.
Ein wirklich exklusives und sicher gut zu fahrendes Unikat!
In der Saison 2001 fuhr ich noch eine Laverda 668, von deren Motor ich aber nicht mehr allzu angetan war. Der damalige Importeur Intermobil bot dann seinen Restbestand Laverdas zu günstigen Konditionen an. Ich machte bereits zuvor eine Probefahrt mit einer 750S. Der Motor war im Vergleich mit demjenigen der 668 ein Kraftprotz und eindeutig kultivierter, ohne an Charakter zu verlieren. So leistete ich mir eine neue, halbverschalte 750S und das Motozentrum Trimbach nahm dafür auch meine 668 in Zahlung. Eigentlich wollte ich ein Nakedbike, aber die Tank-Sitzbankkombination der 750S gefiel mir einiges besser als diejenige der Strike. Als ich im Dezember mit viel Freude meine neue Laverda Heim fuhr, machte ich einen Zwischenstopp bei einem Freund. Als ich später aus seiner Wohnung kam, hatte es unterdessen doch tatsächlich geschneit und die Laverda war überzuckert. Glücklicherweise hatte ich nur noch einen sehr kurzen Weg vor mir und so schlich ich auf dem Trottoire nach Hause. Unterdessen habe ich mit der 750S rund 13000km zurückgelegt und unterschiedlichste Erfahrungen damit gemacht. Wie alle Motorrädern, bietet auch die 750S genügend Spielraum, um (z.T. vielleicht vermeintliche) Verbesserungen anzubringen. Ich habe folgende technischen Aenderungen vorgenommen:
Zudem habe ich die Maschine zum Nakedbike umgebaut. Dazu habe ich unter anderem folgende Komponenten benutzt:
Nun steht die 750S poliert in der Garage und wartet auf die nächste Saison oder einige warme Tage davor.
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